Einsatz von Biodiesel
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Einsatz von Biodiesel

Beim praktischen Einsatz sind einige Hinweise zu beachten, die einen reibungslosen Betrieb garantieren sollen. Grundsätzlich sollte nur mit Fahrzeugen Biodiesel getankt werden, die dafür vom Hersteller freigegeben sind. Eine Freigabe bezieht sich dann auf alle verbauten Teile, wie z. B. die Kraftstoffleitungen oder die Einspritzpumpe

 

Die Fahrzeughersteller geben unterschiedliche Biodieselanteile für ihre Fahrzeuge frei. So gibt es Pkw die für einen reinen Biodieselbetrieb ausgelegt sind. Diese Fahrzeuge können Biodiesel und Diesel in jedem Mischungsverhältnis und puren Biodiesel (B100) tanken. Dies sind im wesentlichen Fahrzeuge deutscher Hersteller. Daneben gib es Fahrzeuge, überwiegend aus dem Ausland, die für Biodieselzumischungen von 20 % (B20) oder 30 % (B30) ausgelegt sind. Diese Fahrzeuge dürfen neben dem herkömmlichen Diesel einen entsprechend höheren Biodieselanteil zutanken. Einige Tankstellen bieten daher neben den üblichen Kraftstoffen auch Mischungen aus Biodiesel und Biodiesel gesondert an.

 

Bei der Nachrüstung eines Partikelfilters ist darauf zu achten, dass auch dieses System biodieseltauglich ist. Die Partikelfilterhersteller HJS (VW-Lieferant) und Twin-Tec (Freie Werkstätten) haben ihre Nachrüstpartikelfilter für den Betrieb mit Biodiesel freigegeben. Einer Nachrüstung und damit Weiterbetrieb mit Biodiesel steht damit nichts im Wege.


Bei der erstmaligen Umstellung von Fahrzeugen, die bisher nur mit mineralischem Diesel betankt wurden, sollte nach einigen Tankfüllungen mit Biodiesel der Kraftstofffilter gewechselt werden. Biodiesel hat eine hohe Reinigungswirkung und alte Dieselablagerungen könnten so zu Verstopfungen des Filters führen.